Vorrede.
mern. Aber sollte man auch wohl es den Leu,ten, den Bürger»/ den Gliedern eines Staa-tes verdenken können, wann sie alle auf diegroße Welt und die Unternehmungen der Mo-narchen und Souverainen, auf ihre Absichten,Anstalten, Beschuldigungen und Rechtferti-gungen Achtung haben, und doch davon un-terrichtet seyn möchten? Sollte man es einemübel deuten, wann er zu seiner Beruhigung un-terrichtet seyn möchte, ob er sein Haab und Gutund Blut und Leben für gerechte oder unge-rechte, für schlimme oder redliche Rathschlageseiner Vorgesetzten, seines unumschränktenHerrns,in die Schanze zu schlagen und aufzu-opfern habe? Es stecket hicrinnen oft ein Trostunglückseliger Unterthanen, die das Schwertund Feuer zu fressen drohet. Vielleicht ein lei-diger Trost für die, so das Schwert wirklichfrißt. Doch wo wollen die Gedanken hin? Sieeilen unter einem ängstlichen Harren und War-ten auf die Dinge, die unser armes Teutsch-land noch ferner treffen können, nach dem En-de dieser kurzen Vorrede mit dem allgemeinemherzlichem Wunsche: GOtt geb uns Frieden;und lenke die Anschlage und Wege der Götterdieser Welt dermaßen, damit ihre Untertha,nen und Kinder nicht alle noch zu Grunde ge-hen müssen! damit auch der Verfasser das vor-gesetzte Ziel seiner Arbeit, die Entwickelung dersich eingebildeten großen Weltintrigue, erbli-cken und das Ende vor sich sehen möge.
Vor-