des Verfassers.
möchten die ihrem Handlungsprosit zu sehr ergebneBuchführer meine Geschichte ihrer freymüchigm U.upartheylichkeit berauben.
Schon mehr als drey Jahre ist es meine einzigeBeschäfftigung, dieses Werk in seme rechte Gestaltund zur Vollendung zu bringen. Da mir meineArbeit sooft durch die Hände gieng, so muß ichdessen Inbegriff wissen und einsehen was daraus zuziehen^ welcher Gebrauch oder Nutze«/ und welcheSchwierigkeiten sich darinnen finden. Sollte manmir es auch für einen eitlen Stolz ausrechnen / sowill ich doch gestehen, was ich mir von meiner Be-mühung versprochen. Ich nahm mir vor / allen de-nen zu gefallen / die ihrer Neugierde oder Aufmerk-samkeit würdig achten zu erfahren, durch wen/ wieund warum Europa ohngefahr seit einem Jahrhundert.auch in einer beständigen Abwechslung von Krieg undFrieden / und nur darinnen zwischen diesen und derGothen Zeiten ein Unterschied gewesen/ daß bey denZwistigkeiten der Regenten/ ehedem alleine die Ueber-macht die Entscheidung und den Ausschlag gab / indiesen aber dieselben jederzeit, wie die Händel derPrivatpersonen, mit dem Papiere auf dem Tische,sich endigten. Meine Hoffnung gieng dahin, denStaatsbedienten und Gesandten, vornehmlich aberderjenigen Schaar arbeitsamer Subalternen nützlichund angenehm ru seyn, welche der Mangel der Ge-burth und des Glückes von den ersten Rollen entfer-net; die aber ein großer Geist und Fleiß bey den un-tern Rollen, wann ße den Obern in die Hände ar-beiten, zu den vornehmsten Werkzeugen der Glück-
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