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Staatsgeschichte von einem Jahrhundert : worinnen sich, nach ihrer Ordnung und verschiedenen Verhältnissen, das Interesse, die Absichten, und das Verhalten der vornehmsten Mächte von Europa seit dem westphälischen Frieden 1643, bis nach dem geschlossenen aachener Frieden im Jahr 1748 angezeiget finden / [Jean Henri Maubert de Gouvest] ; aus dem Französischen mit fleissiger Prüfung übersetzt [v. Johann Gottfried Bernhold]
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Jahrhundert, I. Capitel. 37

Beystandes seiner Republik. Er konnte den Reißen ei-ner Krone nicht widerstehen. Seine Gemahlinn und sei-ne Onkel brachten ihn wider seinen Willen dahin, inBöh-meu Verwirmngen anzurichcen , und sich zum Haupt derMisvergnügten auszuwerfen. Der Churfürst von Bran-denburg machte sich anheisihig ihme zu helfen, sich derKrone zu bemächtigen. Sie versprachen sich unteceinair-der, den Herzog von Savoyen auf den kaiserlichen Thronzusehen, und die grosen Kirchen-Beneftcia in Teutsch-land unter die Eatholikcn und Protestanten gleich zutheilen 20).

Schon hatten die Böhmen ihr Mksvergnügen auf^i 8eine solche Art an den Tag geleget, welche ihnen Ferdi-nanden unversöhnlich machte. Sie waren unter der An-führung des Grafens von Thurn auf das Schloß zu Praggekommen, wo die Minister der beiden Könige ihre Ver-sammlung hielten. Anfangs brachten sie Klagen wegeneiner niedergerissenen Kirche, die auf katholischem Grundund Boden gebauet war worden, vor. Allein da die Grün-de ihrer Beschwerungen nicht so beschaffen waren, daß sieBeyfall gefunden hatten, ergriffenste drey StaacsratheLi)

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Gewahrmann anführen, deram gehaßigsten gegen Ferdi-nanden geschrieben; der dieseWahrheit zwar in heßlichcrGestatt vorstellet, aber dochbestärket, ^nclreax ab bla-bernkclci in belln bobemicoschreibt x>. Zl. Icluitae cxcu-vadant, ne guist ne§li§ere-tur, dies Lonuentus

, concurrir stagistarumNumerus/^«»,«r perLupre-mum Kurxrauium » fui-bu; Luanxelici;

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Lobeinorum cleki^natur. bx-pestito LleQioniL aüu, cie

coronationo apuä orstincs»Febatur, nec renuere,in elektione/</>---r», corvna-tionem auelebant.

iy) Heinrich de la TourDuc de Bouillon hatte derMutter Friedrichs SchwesterElisabeth, WUHelmi von Ora-lsten Tochter, zur Gemahlinn.

20) Lar. Earaka in Lom-mcnr. clc 6ermania 8acra re-staurrta x>. H4.

21) Den obersten Landbof«rtchtcr Siabata, den-dofm.ir-schall Martini; und den Se-kretär FabriciuS.