Jahrhundert, I. Capitel. 37
Beystandes seiner Republik. Er konnte den Reißen ei-ner Krone nicht widerstehen. Seine Gemahlinn und sei-ne Onkel brachten ihn wider seinen Willen dahin, inBöh-meu Verwirmngen anzurichcen , und sich zum Haupt derMisvergnügten auszuwerfen. Der Churfürst von Bran-denburg machte sich anheisihig ihme zu helfen, sich derKrone zu bemächtigen. Sie versprachen sich unteceinair-der, den Herzog von Savoyen auf den kaiserlichen Thronzusehen, und die grosen Kirchen-Beneftcia in Teutsch-land unter die Eatholikcn und Protestanten gleich zutheilen 20).
Schon hatten die Böhmen ihr Mksvergnügen auf^i 8eine solche Art an den Tag geleget, welche ihnen Ferdi-nanden unversöhnlich machte. Sie waren unter der An-führung des Grafens von Thurn auf das Schloß zu Praggekommen, wo die Minister der beiden Könige ihre Ver-sammlung hielten. Anfangs brachten sie Klagen wegeneiner niedergerissenen Kirche, die auf katholischem Grundund Boden gebauet war worden, vor. Allein da die Grün-de ihrer Beschwerungen nicht so beschaffen waren, daß sieBeyfall gefunden hatten, ergriffenste drey StaacsratheLi)
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Gewahrmann anführen, deram gehaßigsten gegen Ferdi-nanden geschrieben; der dieseWahrheit zwar in heßlichcrGestatt vorstellet, aber dochbestärket, ^nclreax ab bla-bernkclci in belln bobemicoschreibt x>. Zl. Icluitae cxcu-vadant, ne guist ne§li§ere-tur, dies Lonuentus
, concurrir stagistarumNumerus/^«»,«r perLupre-mum Kurxrauium » fui-bu; Luanxelici;
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Lobeinorum cleki^natur. bx-pestito LleQioniL aüu, cie
coronationo apuä orstincs»Febatur, nec renuere,in elektione/</>---r», corvna-tionem auelebant.
iy) Heinrich de la TourDuc de Bouillon hatte derMutter Friedrichs SchwesterElisabeth, WUHelmi von Ora-lsten Tochter, zur Gemahlinn.
20) Lar. Earaka in Lom-mcnr. clc 6ermania 8acra re-staurrta x>. H4.
21) Den obersten Landbof«rtchtcr Siabata, den-dofm.ir-schall Martini; und den Se-kretär FabriciuS.