286 StaaLsgeschichte von einem
Regierung Carls waren die Einkünfte des ScaatS unddie Revenüen des Königs noch nicht auseinander gesetzt.Dieselben sollten zur Bestreitung der Bedürfnisse der Na-tion, der Ausgaben des Königes, für die öffentlichenBedienungen, und zu besoudern Aufwänden angewendetwerden. Aber die 1202,002 Pfunde, so Heinrich der VIIIbekam, waren von gleichem Werth, nach der allermäßig-sten Vergleichungsrechnung, mit 2 Millionen und nochdarüber, zu Zeiten Carls des II; und in Ansehung derAusgaben war dreymal soviel damit zu bestreiken, wegender Mäßigkeit der Preiste, in welchen damals die Waa,ren sowohl als die Handarbeiten stunden ä). Bis aufdas Jahr 1662, da Carl ansienge die Früchte von allen, zuVestsctzung seiner Einkünfte pastierten, Villen zu gemes-sen, hatte er nicht mehr als 802482 Pfund Sterling, oder12 Millionen, ftanzösischer Münze damaliger Zeit. Dän-kirchen fraß ihm jährlich 72222. Pfund. Jamaica koste-te ihn eben so viel. Seine Flotte bestund aus hundertund sechzig Seegeln; und die Unkosten, die er davon alleMonate ordentlich bezahlte, beliefen sich auf 422,222Pfunde. Mithin blieben ihm nicht mehr als 262,48aPfund Sterling zu Bestreitung aller ordentlichen und«ufferordentlichen Ausgaben seines Hofes, des Haustesder beiden Königinnen, der Prinzen, seiner Brüder, undder Gesandtschaften übrig. Der Graf von Eftrades, derdem Könige seinem Herrn die Bilanz, die er gezogen,überschickte, schätzte, daß der, in Dürftigkeit versetzte, Carlder U, zu Ende des Jahres ungefehr auf 222,222 Pfundin Vorschuß stehen müfte. So war die Beschaffenheitder Cassen, welche die Nation der Haußhaltung dieses Kö-niges anvertrauet hatte, als er den schimpflichen Handel,der seine Regierung veruaehret, mit seinem reichen Nach-bar, dessen Sraatsklugheit seiner Verschwendung die Handführte, anfieng. H. 6.
L) dlemnire; ü'Mrräez, I.I.p. rza. Dieser Minister be«richtet uns von dem wahren Werth des Geldes zu seinerZeit auf der 244 S. Ein französischer Tränke hat sich
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