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sondern Aufmerksamkeit ihn gegen die kaiserliche Armee zuschützen, ihn dahin vermögen können, sich mit dem Chur-fürsten von Bayern zu vereinigen. Aber Louvois verach-tete es, an ihm seinem Herrn einen Alliirten zu verschafffen; und machte ihn mit ganzem Fleiße zu seinem größtenFeinde. Er schickte einige französische Regimenter, vonihm, wegen eines im Werke seyenden Traktats mit demwienerHos, Rechenschaft zu fordern, und ihn zum vorauswegen des noch bevorstehenden Abschlusses zu strafen.Aoer eben dieses war es, was denselben beschleunigte.
Der Kaiser, der versichert war, von dem teutschenStaatskörper unterstützt zu werden , hielte nicht mehr da-für, daß er seine Abneigung gegen den Frieden verbergendürfte. Wie die Neutralität von Engelland, die manwohl vorher sahe, Carln bald in den Stand setzen würde,sich zum Mittler auszuwerfen und dafür annehmen zu las-sen , so war zu befürchten, es möchte dieser Prinz, dessenVerbindungen gegen Ludwig den XIV von der Art waren,daß sie ungeachtet des Traktats bestehen konnten, den mattwerdenden cöllnischen Congreß wieder lebhaft machen, undveranlassen, daß die Zusammenkünfte auf eine Trennungder Alliirten hinausliefen. Das kaiserliche Ministeriumbegriff, daß dieses das allerwichftgfte wäre, diese Ver-sammlung geschwind abzubrechen. Das Bedenken wegender Mittel durfte denselben nicht aufhalten. Würde derKrieg unglücklich ausfallen, so würde eine Beschwerdemehr das Schicksal des Ueberwundenen eben nicht vielschlimmer machen; würde aber das Glück der Waffen gün-stig seyn, so würde der gute Fortgang die Verzeihung vie-ler anderer Beschwerden mit sich führen; und weil mandenn einmal den Krieg haben wollte, so war die entsetz-lichste Feindseligkeit eben diejenige, welche vorzuziehendienlich wäre. Nach einigen Betrachtungen von dieserArt überredeten die Minister Leopolds ihn den Kaiser, alleBevollmächtigte zu schrecken, indem er die öffentliche Trenund Glauben brechen sollte, die doch die Sicherheit eines
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