Jahrhundert, XVI. Capitel. 595
Hung des Kriegs verschaffen würde: jedoch Hoffete er/ erwürde/ wenn er nach Engelland gierige / so glücklich seyn/Carln zu überreden / daß er von Ludwig dem XlV ablassensollte. Er reifte im Monat Oktober ab ,n), und ver-sprach dem Ritter Temple / ihm die Erlaubnis zuwege zubringen / daß er bald nach London zu ihm kommen dürfte /und ließ Beverninz zu Nimwegen/ mit dem Befehl/ dieGesellschaft mit unnöthigen Zankereyen über einen Com-mercientraktat aufzuhalten »). Er erhielte / durch dieGeschicklichkeit des Grafen von Danby / Grosschahmei-sters/ die Prinzeßinn; und der Ritter Temple begab sichzu diesem Herrn / um Carln die Begriffe dieses Prinzenin Absicht auf den Krieg einzureden ; und der schwacheKönig versprach dasjenige/ was er veft entschlossen war/nicht zu halten. Nachdem man übereingekommen / Lud-wig dem XlV die Friedensbedingungen vorzuschreiben/ soließ er sich das Wort auffangen / daß er den Temple nachParis schicken wollte / dieselben dem Monarchen zu hin-terbringen / nebft der Drohung / ihm den Krieg anzukün-digen / wenn er sich denselben zu unterwerfen weigernwollte. Er mag nun wirklich durch das ernstliche Anhal-ten Wilhelms überwunden worden seyn/ oder nur die Ab-sicht gehabt haben / einen nahen Krieg wider Frankreichvorzugeben / damit er von seinem Parlemente Subsidienziehen könnte: so ist ihm eines so wenig als das andererühmlich. Er hatte eben die Auszahlung seines Jahr-geldes von Frankreich erhalten; er hatte Ludwig dein XlVneue Versicherungen von seiner Freundschaft geben lassen:und Temple / der nach Paris gesandt worden / war' derMann / der ihn mit dem Könige seinem Freunde widerseinen Willen zu brechen nöthigen konnte. Nachdem ersich aber die Nacht über darüber bedacht hatte / seßte eran die Stelle des Ritters Temple einen demüthigern undWilhelmen nicht so sehr ergebnen Herrn / welcher als einHofmann/ der seinen Herrn kannte/ das aufgetragene
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») L.ettr. ci'Lckr. I^emoirss cis
Im Jahre 1677.r emple.