664 Staatsgeschichte von einem
Haag mit besonderm Vorzugs aufgenommenMon-much, welchen man mit Hochachtungs - und Freudensbe-zeugunqen überhäufte, wurde mit Rath, Gewehr undGeld unterstützt, wie ein Alliirter in einem rechtmäßigenKriege, als er über das Meer wieder zurücke fuhr, umden Thron zu erschüttern, aufweichen wider alles Ver-haften Jacob nachdem Tode Carls erhoben worden war,ohne einigen Widerstand von Seiten des Parlementesund ohne Murren von Seiten des Volkes. Das schlechtte Gluck des Herzogs von Momnuth, welcher dieseThor,heit mit seinem Kopfe bezahlen muste, machte nicht, daßWilhelm feine Hoffnung aufgab; er griff nur die Sacheauf eine andere Art an,
Nach dem Geständnisse der verwegensten Spöttersieng Jacob seine Regierung auf eine solche Art an, daßer das Vorurtheil, womit man wider ihn eingenommenwar, zernichten konnte. Weit entfernt von der Abhän-gigkeit, worinnen sein Bruder gegen Frankreich gewesenwar, schlug er, so zu reden, öffentlich an, daß er Ludwigdem XI V nacheifern und es ihm gleichthun wollte. Sei-ne Gelehrigkeit gegen die Jesuiten schrankte sich nur aufdas inwendige seines Pallaftes ein; und da er sich damitbegnügte, ihnen sein Gewissen zu überlassen, so schieneer nicht geneigt zu seyn, sie gutwillig oder aus Zwangüber die Gewissen seiner Unterthanen herrschen zu lassen,Wilhelm, der durch sein eifriges Bemühen und Anhal-ten den Rath eines für die Ehre seines Königes und fürdie Ruhe der Nation eifernden Ministern unterstützte,würde desto leichter seinen Schwiegervater vor den Feh-lern , die ihn vom Throne stießen, verwahret haben, dadieser unfähige Prinz / der sonst eine ungemeine Beug-smnkeit gegen die, in welche er ein Vertrauen setzte, hatte,sich in ganzem Ernste der Meinung überlassen hatte, wel-che feine Ministers ihm eingeschärft hatten, daß es noth-wendig sey, sich zum Besten seiner Sachen in ejner Ver-bindung
») im -ktober und December,