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mich denn noch ein bischen mitgenommen hat. Jetzt gehtes wieder besser.
Der Erfolg, was man so nennt, des Pescara (4. Aufl.)hat meinen lieben Haessel ein bischen berauscht und mich sonüchtern als möglich gelassen. Wenn mir Gott Leben gibt,wie ich hoffe, will ich noch einen weit tiefern und vollernTon anschlagen. Ich erinnere mich, in meinen letzten Zeilenziemlich unbarmherzig über unsere Freundin — — mich aus-gelassen zu haben. Das war nicht recht, und im Grunde binich ihr auch redlich zugethan. Was mich gegen sie aufbringt,ist nur daß ich ihr gerne helfen möchte und es mit dembesten Willen nicht vermag.
Frau und Kind sind leidlich wohl und betheiligen sich anden Festlichkeiten. Auch ich betrete das neue Jahr nichtunfestlich, und wünsche der Freundin in Weißensels, was ihrHerz verlangt.
Um eine Zeile über Ihr Befinden bittend.
30. Dec. 1887.
in Freundschaft
Ihr CFMeyer.
113 .
Weißenfels Neujahrsabend 1888.
Verehrtester!
Das ist ja eine bängliche Kunde, die (soeben) den erstenJahrestag für mich abschließt. Sie sind fieberkrank — „ge-wesen" — sagen Sie; aber ich traue Ihnen nicht; Sie sindin diesem Punkt zu sanguinisch — oder etwas anderes undich wiederhole den Vorwurf und den Wunsch früherer Jahre:sobald der Winter naht fort in ein milderes Klima; javielleicht wäre es zur Zeit, wo wir bis über die Ohren in