Buch 
Novellen / von Conrad Ferdinand Meyer
Entstehung
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er sich gegen Gasparde, „so wird die schöne Dameschwerlich gut zu Fuße sein. Da kann ich Euch dennzwei Gaule abtreten, einen sogar mit Damensattel —denn auch ich bin nicht ungeliebt und pflege selbanderzu reiten. Ihr gebt mir dafür vierzig Goldgulden,baar, wenn Ihr es bei Euch habt, sonst genügt mirEuer Ehrenwort. Sie sind etwas abgejagt, dennwir wurden Hals über Kopf nach Paris aufgeboten;aber bis an die Grenze werden sie noch dauern."Und er rief durch das Fensterchen einem Stalljungen,der am Thore herumlungerte, den Befehl zu schleunigzu satteln.

Während ich ihm das Geld, fast mein ganzes Be-sitzthum, auf die Bank vorzählte, sagte der Böhme:

„Ich habe mit Vergnügen vernommen, daß IhrEuerm Fechtmeister Ehre gemacht habt. Freund Ligne-rolles hat mir alles erzählt. Er wußte Euern Namen nicht,aber ich erkannte Euch gleich aus seiner Beschreibung.Ihr habt den Guiche erstochen! Alle Wetter, das willetwas heißen. Ich hätte Euch das nie zugetraut.Freilich meinte Lignerolles, Ihr hättet Euch die Brustetwas gepanzert. Das sieht Euch nicht gleich, doch zu-letzt hilft sich jeder wie er kann."

T. S. Novellen, I-

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