Buch 
Novellen / von Conrad Ferdinand Meyer
Entstehung
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befestigter Mensch bin und meinen Weinberg nichtverlasse."

„Warst du drüben?"

„Vorgestern." — Dem Uetikoner stieg ein Zorn inden Kopf. — „Seit er wieder hier ist — nicht längerals eine Woche — hat der alte Störefried richtig Stadtund See in Aufruhr gebracht. Er komme, vor dem näch-sten Feldzuge fein Haus zu bestellen, schrieb er von Wien.Nun er kam, und es begann ein Rollen von Karossenam linken Seeufer nach der Au zu. Die Landenberge,die Schmidte, die Reinharte, alle seine Verwandten, dieden ergrauten Freigeist und Spötter sonst mieden wieeinen Verpesteten, alle kamen und wollten ihn beerben.Er aber ist nie zu Hause, sondern fährt wie ein Satanauf dem See herum, blitzschnell in einer zwölfrudrigenGaleere, die er mit seinen Leuten bemannt. Meine Pfarr-kinder reißen die Augen auf, werden unruhig und mun-keln von Hexerei. Nicht genug! Vom Eindunkeln an bisgegen Morgen steigen feurige Drachen und Scheine ausden Schlöten des Auhauses auf. Der General, statt wieein Christenmensch zu schlafen, schmiedet und schlossertzuweilen die ganze Nacht hindurch. Kunstreiche Schlösser,wahre Prachtstücke, hab' ich von seiner Arbeit gesehn,