SeMes Kavitel.
Zu später Abendstunde saßen der General und derCandidat an einer reichbesetzten und glänzend erleuch-teten runden Tafel sich gegenüber in einem geräumigenSaale, dessen helle Stuckwände mit guten, in Oel ge-malten Schlachtenbildern bedeckt waren.
Wertmüller wußte, welche Poesie das „Tischlein,deck' dich!" für einen in dürftigen Verhältnissen aufge-wachsenen Jüngling hat; aber auch an geistiger Bewir-thung ließ er es nicht fehlen. Er erzählte von seinenFahrten in Griechenland, er rühmte die Naturwahrheitder Landschaften und der Meerfarben in der Odyssee,er ließ die edeln und maßvollen Formen eines helleni-schen Tempels vor den Augen des entzückten Candi-daten aufsteigen, — kurz, er machte ihn glücklich.
Seiner davon unzertrennlichen militärischen Aben-