seinem jungen Weibe spielte? Sie gelüstete nach Spanisch-brötchen, wie man solche in Baden bäckt. „Ich hole siedir Warm!" sagte er galant, sattelte und verritt. InBaden legte er die Brötchen in eine Schachtel und eineZeile dazu, er verreise ins schwedische Lager. DiesenAbschied sandte er durch einen Boten, ihn selbst abersah sie viele Jahre nicht wieder. Das hättet Ihr nichtgethan!" Und sie reichte dem stillen Vikar die Hand.
„Aber jetzt muß ich Euch sogleich die Knöpfe be-festigen," setzte sie rasch hinzu, „es thut mir in denAugen und in der Seele weh, Euch in diesem Zustandezu sehen! Setzt Euch!" — dabei zeigte sie auf ein Bänk-lein unter der Laube — „ich hole Zwirn und Nadel."
Pfannenstiel gehorchte und sie entsprang mit demtraubengefüllten Körbchen.
Nun kam es über ihn wie Paradiesesglück. Licht undGrün, die niedrige Laube, das bescheidene Pfarrhaus, dieErlösung von den Dämonen des Zweifels und der Unruhe!
Sie freilich, die ihn davon befreit hatte, war selbstvon Unruhe ergriffen. Welchen Streich hatte der Gene-ral geplant oder schon ausgeführt? Sie machte sichVorwürfe, ihm freie Hand dazu gegeben zu haben.
In der Küche erfuhr sie, der Herr Pfarrer habe sich