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Novellen / von Conrad Ferdinand Meyer
Entstehung
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zur Frau gebe, nicht ohne die väterliche Einwilligungjedoch, und mit Hinzufügung von dreitausend Zürcher-gulden, die ich dem Fräulein, in meinen Segen einge-wickelt, hinterlasse.""

„Uff," schöpfte der General Athem, „diese Sätze!Eine verteufelte Sprache das Deutsche!" —

Der Pfarrer kam sich vor wie ein Schiffbrüchiger,den dieselbe Welle begräbt und ans Land trägt. Seineverhängnißvolle Leidenschaft abgerechnet, ein verständigerMann, erkannte er sofort, daß ihm der General deneinzigen und dazu einen höchst angenehmen Weg öffne,der ihn aus Schimpf und Schande führen konnte.

Er drückte seinem Uebel- und Wohlthäter mit einerArt von Rührung die Hand, und dieser schüttelte sieihm mit den Worten: „Komme ich durch, so soll es deinSchade nicht sein, Vetter! Ich thue dann, als wär' ichtodt, und installire dich als mein eigener Testaments-vollstrecker in Elgg!"

Die Mythikoner aber lauschten gleichsam mit allenGliedmaßen, denn es schwante ihnen, daß jetzt sie andie Reihe kämen, beschenkt zu werden.

„Ich vermache denen Mythikern," fuhr der Generalfort und sein Bleistift flog über das Papier in seiner