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rief der Kirchenälteste mit einer sittlichen Entrüstung,die komischer Weise durchaus nicht gespielt war, son-dern das Gepräge vollkommener Aufrichtigkeit trug.
Wertmüller lächelte zufrieden.
„Jetzt heim, Ihr Männer!" mahnte der Alte.„Damit kein Unglück geschehe, muß in einer Viertel-stunde das ganze Dorf wissen, daß der Schuß . . .will sagen, daß wir heute eine gute Predigt gehörthaben."
Er drückte dem Pfarrer die Hand: „Und Euch,Herr General," sagte er, „reiche ich sie als Eidgenosse."
„Verzieht einen Augenblick," befahl Wertmüller,„und seid Zeugen, wie ein glücklicher Vater zwei Händezusammenlegt. Der Vikar kann nicht ferne sein. Tro-gen mich nicht die Augen, so sah ich ihn von Weitemüber eine Hecke voltigiren mit einem Salto, den ichihm nie zugetraut hätte."
„Rahel, mein Kind, schnell!" rief der Pfarrerdurch die geöffnete Thüre ins Haus hinein.
„Gleich, Vater!" scholl es zurück; aber nicht ausdem Innern der Wohnung, sondern von außen durchdas Weinlaub des Bogenganges herauf.
Rasch blickte der General aus dem Fenster und ge-