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Aebtissin zu beantworten. Sie sei ein garstiges, kleinesWeib, aber eine meisterliche Verwalterin, welche denverlotterten Haushalt des Klosters hergestellt und indie Höhe gebracht hätte. Sie stamme aus Abbatis Cellaund heiße im Volke nur „das Brigittchen von Trogen".
Endlich tauchte das Kloster aus monotonen Wein-bergen auf. Jetzt bat mich Anselino, ihn in einerSchenke am Wege zurückzulassen, da er Gertruden nurnoch einmal erblicken wolle — bei ihrer Einkleidung.Ich nickte einwilligend und ließ mich vom Maulthiereheben, um gemächlich dem nahen Kloster znzuschlendern.
Dort ging es lustig her. In der Freiheit der Kloster-wiese wurde ein großer, undeutlicher Gegenstand ver-steigert oder zu anderem Behufe vorgezeigt. Ein Schwar-tenhals, die Sturmhaube auf dem Kopfe, stieß von Zeitzu Zeit in eine mißtöuige Drommete, vielleicht ein krie-gerisches Beutestück, vielleicht ein kirchliches Gerüche.Um die von ihren Nonnen umgebene Aebtissin und denzweideutigen Herold mit geflickten: Wams und zerlumptenHosen, dem die nackten Zehen aus den zerrissenen Stiefelnblickten, bildeten Laien und zugelaufene Mönche einenbunten Kreis in den traulichsten Stellungen. Unter den
Bauern stand hin und wieder ein Edelmann — es ist
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