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Leichtfertige halte und für eine Undankbare und ichihm dergestalt im Gedächtniß bleibe.
Mit meiner Sache aber ist es fo bestellt. Als ichnoch ein unmündiges Kind war — ich zählte zehn Jahreund der Vater war mir schon gestorben — erkranktemir das Mütterlein schwer und hoffnungslos. Da befielmich eine Angst, allein in der Welt zu bleiben. Ausdieser Angst und aus Liebe zu dem Mütterlein gelobteich mich der reinen Magd Maria für mein zwanzigstesJahr, wenn sie mir es bis dahin erhielte, oder nahezu.So that sie und erhielt es mir bis letzten Frohnleichnam,wo es selig verstarb, gerade da der Hans im Kloster mitZimmerwerk zu thun hatte und dann auch dem Mütter-lein den Sarg zimmerte. Da ich nun allein war, wasist da viel zu wundern, daß er mir lieb wurde. Er istbrav, sparsam, was die Welschen meistentheils sind,„modest und discret", wie sie ennetbirgisch sagen. Auchkonnten wir in zwei Sprachen mit einander verhandeln,denn der Vater, der ein starker und beherzter Mann war,hatte früher, nicht zu seinem Schaden, einen schmächtigen,furchtsamen Handelsherrn zu wiederholten Malen überdas Gebirge begleitet und von jenseits ein paar welscheBrocken heimgebracht. Nannte mich nun der Hans „oara