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Das Unbegreifliche und den Betrug, beide glaubteich hier zu entdecken.
Das schwere Kreuz war echt und eine großartigeSünderin, eine barbarische Frau, mochte es gehobenhaben mit den Riesenkräften der Verzweiflung und derInbrunst. Aber diese That hatte sich nicht wiederholt,sondern wurde seit Jahrhunderten gauklerisch nachgeäfft.Wer war schuldig dieses Betruges? Irre Andacht? rech-nende Habsucht? Das bedeckte das Dunkel der Zeiten.So viel aber stand fest: Das grausige, alterschwarzeKreuz, das vor dem Volke schaustund, und das von einerReihenfolge einfältiger oder einverstandener Novizen undneulich noch von dem schwächlichen und verschmitztenLieschen zu Weinfelden bei ihrer Einkleidung getragenewaren zwei verschiedene Hölzer und während das schwereauf der Klosterwiese gezeigt und gewogen wurde, lag einleichtes Gaukelkreuz in irgend einem Verstecke des Klostersaufgehoben und eingeriegelt, um dann morgen mit demwahren die Rolle zu wechseln und die Augen des Volkeszu täuschen.
Das Dasein eines Gaukelkreuzes, von welchem ichwie von meinem eigenen überzeugt war, bot mir eineWaffe. Eine zweite bot mir ein Zeitereignis