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„Wie? Hältst du so dein Ehrenwort?" — Undunsicher wie ich war, ob ich nicht doch vielleicht meinWort gegeben, konnte ich diesen Vorwurf nicht auf mirsitzen lassen und willigte endlich, wenn auch bitter un-gern, ein, ihn zu begleiten. Ich marktete, bis er ver-sprach in einer Stunde mich freizugeben, und wir gingennach dem Louvre.
Paris war ruhig. Wir trafen nur einzelne Gruppenvon Bürgern, die sich über den Zustand des Admiralsflüsternd besprachen.
Pfyffer hatte ein Gemach zu ebener Erde imgroßen Hofe des Louvre inne. Ich war erstaunt, seineFenster nur spärlich erleuchtet zu sehn und Todten-stille zu finden statt eines fröhlichen Festlärms. Wiewir eintraten, stand der Hanptmann allein in der Mittedes Zimmers, vom Kopfe bis zu den Füßen be-waffnet und in eine Depesche vertieft, die er aufmerk-sam zu lesen, ja zu buchstabiren schien, denn er folgteden Zeilen mit dem Zeigefinger der linken Hand. Erwurde meiner ansichtig und, auf mich zutretend, fuhrer mich barsch an:
„Euren Degen, junger Herr! Ihr seid mein Ge-fangener." — Gleichzeitig näherten sich zwei Schweizer,