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hinaus zu blicken auf die rastlos flutende Seine. Daplötzlich erhob sich aus ihren Wellen ein halbnacktes,vom Mondlichte beglänztes Weib, eine Flußgöttin aufihre sprudelnde Urne gestützt, wie sie in Fontaine-bleau an den Wasserkünsten sitzen, und begann zusprechen. Aber ihre Worte richteten sich nicht an mich,sondern an eine Steinfrau, die dicht neben mir dieZinne trug, auf welcher die drei fürstlichen Verschwörergestanden.
„Schwester," frug sie aus dem Flusse, „weißt viel-leicht du warum sie sich morden? Sie werfen mirLeichnam auf Leichnam in mein strömendes Bett undich bin schmierig von Blut. Pfui, pfui! Machen viel-leicht die Bettler, die ich abends ihre Lumpen in meinemWasser waschen sehe, den Reichen den Garaus?"
„Nein," raunte das steinerne Weib, „sie mordensich, weil sie nicht einig sind über den richtigenWeg zur Seligkeit." — Und ihr kaltes Antlitz ver-zog sich zum Hohn, als belache sie eine ungeheureDummheit.
In diesem Augenblicke knarrte die Thüre, ich fuhrauf aus meinem Halbschlummer und erblickte Boccard,blaß und ernst wie ich ihn noch nie gesehen hatte, und
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