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gutem Fuße standen und ich ihn auf seinem Malepartusin Davos besuchte."
„Also hat er doch gelebt!" sprach der Candidat halb-laut vor sich hin, „er hat Bücher besessen, wie Unser-einer, und ihren kostenden Preis auf das Titelblatt ge-schrieben."
„Ja wohl hat er gelebt, und recht persönlich undzähe," sagte der General mit kurzem Lachen. „Nochheute Nacht träumte mir von dem Bündner. . . Daskam daher, daß ich mich den ganzen gestrigen Tag miteinem häßlichen Geschäfte abgegeben hatte. Ich schriebmein Testament nieder, und was ist kläglicher, als beiathmendem Leibe über seinen Besitz zu verfügen, derja auch ein Theil von uns selber ist!"
Die Neugierde des jungen Geistlichen wurde rege.Vielleicht war es ein warnendes Traumgesicht gewesen,das, fein und erbaulich ausgelegt, in dem ihm gegenüberSitzenden einen guten und frommen Gedanken konnteentstehen lassen. „Wollt Ihr mir Euern Traum nichtmittheilen?" fragte er mit einem gefühlvollen Blicke.
„Er steht zu Diensten. Es war in Chur. Menschen-gedränge, Staatsperücken, Militärpersonen, — von derHofkirche her Geläute und Salutschüsse. Wir treten