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Vorabende des ohne Zweifel blutigen Feldzuges, welcherdem General draußen im Reiche bevorstand, schien ihmvon ernster Vorbedeutung und er sann auf ein Wortgeistlicher Zuspräche.
Auch Wertmüller konnte seinen Traum, nachdem erihn einmal mitgetheilt, nicht sogleich wieder los werden.„Der Oberst wurde von seinem Liebchen mit der Axtwie ein Stier niedergeschlagen," erging er sich in lautenGedanken, „mir wird es so gut nicht werden. Fallen —wohlan! Aber nicht in einem Bettwinkel krepiren!"
Vielleicht dachte er an Gift, denn er war am Hofezu Wien in ein hartnäckiges Jntriguenspiel verwickelt undhatte sich dort durch seinen Ehrgeiz Todfeinde gemacht.
„Ehe ich meinen Koffer packe," fuhr er nach einerPause fort, „möchte ich wohl noch einen Menschen glück-lich machen —"
Dem Candidaten schoß das Wasser in die Augen,nicht in selbstsüchtigen Gedanken, sondern in uneigen-nütziger Freude über diese schöne Regung; doch es trock-nete schnell, als der General seinen Satz abschloß: —„besonders wenn sich ein kräftiger Schabernack damitverbinden ließe."
Das abergläubische Gefühl, das den General ange-