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Novellen / von Conrad Ferdinand Meyer
Entstehung
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ganz leisem Finger und der Hahn schlug nieder. Erspannte die zweite, streckte den Arm aus, schnitt eineGrimasse; nur nach harter Anstrengung gelang es ihmloszudrücken. Das Spiel der Feder mußte sich ausirgend einem Grunde verhärtet haben und er schüttelteunzufrieden den Kopf.

Der Candidat, der stark mit den Augen gezwinkerthatte, nahm jetzt den Faden des Gesprächs wieder auf,um den wahren Grund seiner Hoffnungslosigkeit anzu-deuten. „Eine Wertmüllerin und ein Pfannenstiel!"sagte er in einem resignirten Tone, als nenne er Sonneund Mond und finde es ganz natürlich, daß dieselbennicht zusammenkommen.

„Laß Er mich mit diesen Narreteien zufrieden!" fuhrihn der General hart an. „Sind wir noch nicht überdie Kreuzzüge hinaus, in welcher geistreichen Epoche dieWappen erfunden wurden? Aber auch damals, wie über-haupt jeder Zeit, galt der Mann mehr als der Name,sonst wäre die Welt längst vermodert wie ein wurm-stichiger Apfel. Seh' Er, Pfannenstiel, ich gelte hier füreinen Patricias; als ich aber in kaiserliche Dienste trat,wie blickten die Herren Collegen von so und so vielQuartieren hochnäsig auf das plebejische Mühlrad in