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Wahnsinniger! Ascanio, ich gebe dir Macht übermich, fessle mich!"
„An Dianen will ich dich fesseln!" sagte Ascanio.„Folge mir, daß wir sie suchen!"
„War es nicht Diana, die Antiope schlug?" fragteder Mönch.
„Das hast du geträumt! Du hast alles geträumt!Du warst deiner Sinne nicht mächtig! Komm! Ichbeschwöre dich! Ich befehle es dir! Ich ergreife undführe dich!"
Wenn Ascanio die Wirklichkeit verjagen wollte, soführte sie der auf dem Flur klirrende Schritt Germanoszurück. Mit einem entschlossenen Gesichte trat derBruder Dianens vor den Mönch und faßte seine Hand.„Ein gestörtes Fest, Schwager!" sagte er. „Die Schwe-ster .schickt mich — ich lüge, sie schickt mich nicht.Denn sie hat sich in ihre Kammer eingeschlossen unddrinnen flennt sie und Verflucht ihren Jähzorn —heute ersaufen wir in Weiberthränen! Sie liebt dich,nur bringt sie es nicht über die Lippen — es ist inder Familie: ich kann es auch nicht. An dir hat siekeinen Augenblick gezweifelt. Es ist einfach: du hastirgendwo einen Ring verschleudert — wenn es der