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„Ich frage mich," sagte Ezzelin, „ob ich rechtthue, den Mönch dem Schwerte meines Germano zuentziehen. Darf Astorre leben? Kann er es, jetztda er nach verschleuderter Sandale auch den angezoge-nen ritterlichen Schuh zur Schlarpe tritt und derCantus firmus des Mönches in einem gellenden Gassen-hauer vertönt? Ich — was an mir liegt — fristedem Wankelmüthigen und Werthlosen das Dasein.Allein ich vermag nichts gegen sein Schicksal. IstAstorre dem Schwerte Germanos bestimmt, so kannich diesen es senken heißen, jener rennt doch hinein.Ich kenne das. Ich habe das erfahren." Und erverfiel in ein Brüten.
Scheu wandte Ascanio den Blick seitwärts. Erwußte eine grausame Geschichte.
Einst hatte der Tyrann ein Kastell erobert unddie Empörer, die es gehalten hatten, zum Schwerteverurtheilt. Der erste beste Kriegsknecht schwang es.Da knete, um den Todesstreich zu empfangen, einschöner Knabe, dessen Züge den Tyrannen fesselten.Ezzelin glaubte die seinigen zu erkennen und fragteden Jüngling nach seinem Ursprünge. Es war derSohn eines Weibes, das Ezzelin in seiner Jugend