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ren, ein Schelten, ein Verwünschen, ein Drohen.„Mordet den Mönch!" reizten einzelne Stimmen, dochda sie sich in einen allgemeinen Schrei vereinigenwollten, ging der Volkszorn auf eine seltsame Weisein ein erstauntes und bewunderndes „Ach!" über.„Ach, Wie schön ist sie!" Der Tyrann und Ascaniokonnten durch ihr Fenster den Ausritt bequem be-obachten: Sarazenen auf schlanken Berbern, den MönchAstorre und sein junges Weib, die von Maulthierengetragen wurden, umringend. Die neue Vicedominiritt verhüllt. Aber wie die tausend Fäuste des Volkessich gegen den Mönch ihren Gemahl ballten, hatte siesich leidenschaftlich vor ihn geworfen. Die liebendeGeberde zerriß den Schleier. Es war nicht der Reizihres Antlitzes allein, noch die Jugend ihres Wuchses,sondern das volle Spiel der Seele, das gestalteteGefühl, der Athem des Lebens, was die Menge ent-waffnete und hinriß, wie gestern den Mönch, der jetztals ein blühender Triumphator ohne die leiseste Furcht,denn er glaubte sich gefestet und gefeit, mit seinerwarmen Beute einherzog.
Ezzelin betrachtete diesen Sieg der Schönheit fastverächtlich. Er wandte sein Auge theilnehmend gegen