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mit der Linken, während die Rechte Stück um Stückwie aus einem Horte emporhob und den gekrümmtenFingern des Goldschmieds überantwortete. Spangen,Stirnbänder, Gürtel, Perlschnüre verschwanden in demSacke, welchen Rachis geöffnet hatte, auch für die blon-den Flechten Rosmundens ein kunstvoller Kamm vonElfenbein mit dem Heiland und den Aposteln in er-habener Arbeit. Jedes durch seine Hände wanderndeStück begleitete der Goldschmied mit dem Lobe desKenners, nicht ohne ein bischen Bosheit, die dem be-geisterten Mädchen seine Verluste fühlbar machen wollte.Sie zuckte nicht einmal mit dem Mund, sie leuchtetevor Freude bei der Hingabe alles ihres Besitzes.
Da kam ihr denn doch ein Zweifel. „Du bistredlich?" sagte sie. „Du schickst mir den Bruder?Es ist besser, ich begleite dich!" und sie machte sichwegfertig.
„Unmöglich, Herrin," widersprach der Lombarde,„das geht nicht! Du entdecktest unsere Schlupfwinkelund gefährdetest mit dem Leben des Bruders auch dasdeinige. Die Richterin aber würde dich von uns ge-raubt glauben. Sei nicht unklug und gieb dich nichtin fremde Gewalt!" Er belud sich mit dem Sacke.