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einer gewissen Delikatesse behandelt seyn wollen,die uns willig folgen, wenn wir sie führen, undihnen dabey ins Gesicht sehen; ein Mißtrauen,daß wir ihnen irgend etwas Leides zufügen möch-ten, scheint an dieser Zurückhaltung ihres Kopfesbey dem Aufzäumen, bey dem Putzen, und selbstwenn man sich ihnen bey dem Futterschüttennähert, Schuld zu seyn. Dieser Mangel anZutrauen laßt sich jedoch sehr leicht erklären,wenn wir erwägen, daß der Pohle nur durchSchleifen, die man ihm um den Kopf wirft,eingefangen werden kann. Je mehrere Mahle sienun dieser grausamen Behandlung ausgesetztwaren, wenn sie z. B. äuf diese Weise aus derWildniß eingefangen, in entfernte Länder Heer-dcnweise transportirt und dort abermahls aufdiese Art ihrer Freyheit beraubt wurden; destomehr geben wir ihnen, bey ihrem überdieß miß-trauischen Temperamente, Anlaß zum Argwohn,um so sorgfältiger suchen sie nun einen Theil zuschützen, den ihnen selbst ihr eigener Instinkt fürihre Lebensdauer so wichtig macht, und bey des-sen Bemächtigung sie unsre Herrschaft über sichgegründet fühlen. Aus dieser Hinsicht, ausserFurcht, die sie wahrscheinlich haben, durch alleLeinen und Stricke wieder aufs Neue in denZustand des Erdrosselns versetzt zu werden, läßtsich auch ihre unauslöschliche Abneigung gegenalle diese Apparate erklären, die selbst den altenvöllig thätig gerittenen Pohlen oft zu Wider-spenstigkeiten verleitet, wenn er an der Leine ge-ritten oder gar gearbeitet werden soll.
Dieses kopfscheue Benehmen ist bey man-chen so tief eingewurzelt, daß es gleichsam einenTheil ihrer Übeln Naturaulagen auszumachenscheint, gegen welchen die Kunst keine Mittel
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