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Das Pferd und die Pferdezucht, oder Beschreibung der merkwürdigsten Racen, der Eigenschaften, Vollkommenheiten und Fehler, so wie der Zucht, Fütterung und Wartung der Pferde in verschiedenen Ländern / von Heinrich Gustav Flörke
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der BKche hervorsteht, wirch, um den kahlenRand zu vermindern und eine mißfällige Narbezu verhüten, sorgfältig weggenommen, Es hin-terbleiben aber dennoch, wenigstens für einenKenner und genauen Bepbachter, sichtbare Spu-ren dieser Operation,

Es ist auch in den neuern Zeiten Modegeworden, besonders solchen Pferden, die zu lan-ge oder auch zu breite Ohren haben, nach demGebrauche der Engländer, die Ohren über einerangelegten krummen eisernen Klammer spitz undmehr oder weniger kurz zu schneiden/ wodurchaber der natürliche Umfang derselben ganz auf-gehoben wird. Diese Operation, die unter demNahmen Dhrenstfttzen bekannt ist, gibt demPferde ein nettes, freundliches Ansehen und fin--pec so viel Beyfall,, daß sie auch nicht selten beysolchen Pferden gemacht wird, die in Absicht derGestalt der Ohren gar nichts widerliches haben.

Daß die Pferde nach dieser Operation, we--,Mgstens vor der Hand, kopfscheu werden, auchdas Gehör durch eine so beträchtliche Verkleine-rung des äußern Ohrs merklich vermindert wird,jst leicht einzusehen. Ohne dieß hat es nochden großen, Nachtheil, daß das empfindliche Ge-hör-Organ nicht hinreichend mehr vor Regen,..Schloßen, Wind u. si w. geschützt wird; daherdenn dergleichen verstümmelte Pferde ihrem Reu-ter durch Schütteln mit dem Kopfe und durchUnruhe zu Zeiten sehr lästig und unangenehmwerden,

Hasenohren sind solche, die zu hoch, mit-hin zu nahe zusammen sitzen. Sie erhalten die-sen Nahmen in Rücksicht der Ähnlichkeit ihrerStellung mit den Ohre.» .eines Hasen, und wer-den allgemein für? einen Uebelsrand gehalten.

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