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Man räch dagegen eine Operation an, diedarin besteht, daß die Aufhebemuskeln durch-schnitten und hierauf ein breires Blech zwischendie Ohren gelegt wird, wodurch sie bis zur völ-ligen Heilung aus einander gehalten werden.
'Meir in den Ohren, und wenn dieserUebelstand sehr beträchtlich ist. Hang- oderScholohren genannt, machen eine den Hasen-ohren gerade entgegengesetzte Häßlichkeit aus. Siestehen zu niedrig am Kopfe und hangen mit ih-ren Spitzen zu sehr hinunter.
Piesen Uebelstand suchen Reßkämme da-durch zu verbergen, daß sie den Pferden denStirnriemen hoch hinausschieben und auf dieseWeise die schlaffen Ohren unterstützen. Auchbemühen sie sich, solche durch folgende Operation,die das Ohrenaufseyerr genannt wird, zu ver-bessern. Sie schneiden oben auf dem Kopfe anjeder Seite ein Stück vorn Aufhebemuskel (esist der nähmliche wie bey den Hasenohren) her-aus, und heften ihn alsdann entweder zusam-men, oder sie bewirken die Zusammenfügung derWunde mit Hülfe eines zugespitzten durch beydeOhren gestochenen metallenen Drahtes, mir wel-chem die Ohren zusammen gezogen werden, undder hierauf an beyden Enden umgebogen bis zurHeilung stecken bleibt.
Sowohl durch diese als durch die andernerwähnten zur Verschönerung der Ohren ab-zweigenden Operationen wird die vorgesetzte Ab-sicht nur auf eine unvollkommne^Weise erreicht.Die sichtbaren Folgen derselben sind jedem Ken-ner fast eben so mißfällig, als der Uebelstandder Ohren, wogegen sie gemacht werden.
Bey Füllen und jungen schlaffen Pferdenverbessert sich die Richturrg der Ohren mit ihrer
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