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Pferd.
z) Der Schöpf ist ein Theil Mahnenhaa-re, der auf die Stirn hinabhangl. Er darf nichtzu dünn und zu kurz seyn, wenn er ein Pferdgehörig zieren soll.
4) Der Vorkopf befindet sich zwischen demSchöpfe, den Ohren und der Stirn. DieserTheil ist bey neuaedornen Füllen ausfallend Herrvorstechend, wachst'aber nach und nach in einebessere Gestalt. Es ist daher bey einem jungenFüllen, ohne Kenntniß der Raste wovon es ab-stammt, nicht möglich, einen sichern Schluß aufdie künftige Bildung des Kopfes zu machen.Der Borkopf muß bey einem schön gebildetenKopfe eine gehörige Wölbung haben.
5) Dre Stirn hat ihre Lage zwischen demVorsopfe, der Nase und. den, Augen. Sie muß,um einen schönen Kopf zu bilden, gerade hinab-steigen, gehörig breit seyn und seitwärts nach denAugen hm sanft gewölbt erscheinen. Die Sterneoder Zeichen, die sich hier nicht selten befinden,sind bisweilen durch Kunst hervorgebracht. Mankann sie alsdenn an der geringen Zahl weißeraufstehender Haare und an den sich daselbst zei-genden kahlen Stellen oder Narren erkennen.
6) Dre Augcngruderr befinden sich seit-wärts anr Vorkopfe über den Augenbogen, Siedürfen nur stach vertieft seyn, wenn der Kopfein vollkommen schönes und freundliches Ansehenhaben soll. Sind sie zu tief, so verstellen sie dasPferd, und geben demselben, besonders bey sehrerhabenen Augenbogrn, Aehnlichkeit mit einemEsel. Sie dürfen aber auch nicht zu sehr ausge-füllet und gleichsam erhaben seyn, weil alsdannine Augen von dem starken Andränge der Saf-te sich leicht entzünden können. Es werden gegenyie zu tiefen Augengruben verschiedene Mute!