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Das Pferd und die Pferdezucht, oder Beschreibung der merkwürdigsten Racen, der Eigenschaften, Vollkommenheiten und Fehler, so wie der Zucht, Fütterung und Wartung der Pferde in verschiedenen Ländern / von Heinrich Gustav Flörke
Entstehung
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Pferd. I2Z

fallen, und. sonst dem Auge beschwerlich seynwürden. Die Augenwimpern verändern nach demGrade der Helligkeit ihre Richtung: fallt vielLicht ins Auge oder wirket ein scharfer. Wind,Regen u. s. w. auf dasselbe: so senken sie sich,und umgekehrt, erheben sie sich. Diese veränder-te Richtung gibt ein Mitkennzsichen von der gu-ten Beschaffenheit der Augen ab.

Es biegen sich bisweilen einzelne Haare vonden Augenwimpern um, verkriechen sich unter dasdbere Augenlied, und veranlassen einen schmerz-haften Reiß. Die Fortschaffung derselben hebtsogleich alle durch ihre Gegenwart erzeugtenZufälle.

Am untern Augenliede besinden sich denAugenwimpern ähnliche Haare, die aber äußerstfein und kurz, und daher von weniger Bedeu-tung sind. Ihr Nutzen ist hier in Absicht des(Schutzes gegen fremde Körper nach Verhältnißder nähmliche, als am obern Augenliede.

11) Auf und um die Augenlieder herumsitzen einzelne Haare, etwa eines Fingers lang,die dem Auge ebenfalls zum Schutze und zutVertheidigung dienen. Gemeine Leute reisscn siezu Zeiten aus, weil sie besorgen, daß sich diePferde blind darauf sähen, und bey gut gehalte-nen Pferden geschieht eben dies zur Verschöne-rung.

12) Die Augenwinkel entstehen von denbeyden Augenliedern. Es sind deren zwey; derinnere, (diese Benennung ist vom Menschen ent-lehnt) oder große, der nach der Nase hingerichtet,und der äußere oder kleine, der jenem gegenüberliegt.

iz) Der NAgel, die Blinz- oder Vogel-haue, oder das dritte Augenlied, ist ein dün-ner,