Pferd.
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Da, wo die Halfter über der Nase her«liegt, «immt man bey einigen Pferden starkeSchwielen in der Haut, und bey andern auchwohl Vertiefungen wahr, die diesen Theil ent«stellen. Erstere pflegen vom Kapzaume, undletztere von dem Reiben der Halfter zu entstehen.
17) Die Mäuse befinden sich seitwärtsvon der Nase auf den Vorderkinnbacken. Essind Muskeln, einer auf jeder Seite, die zurAufhebung der Nasenspitze und Vorderkippe die-nen. Diese Wirkung, die sie veranlassen, pflegtman gewöhnlich stehmen zu nennen.
Empirische Pferdearzte reißen nicht seltenbey Augenkraukheiten diese Muskeln durch einegemachte Oeffnung heraus, nachdem sie solchedurch eine darunter gesteckte Spitze eines Hirsch-oder Rehgeweiheö hervorgezogen haben. Bey-spiele haben gelehrt, daß, wenn sie den äüs demVorderkinnbacken kommenden großen'Nerven mit-gefaßt haben, das Pferd an konvulsivischen Be-wegungen crepiren kann. Diese keinen Nutzenschaffende, Operation des sogenannten, Mäuse--schneidens, wodurch man nur das Pferd ver-stümmelt, wird auch bisweilen bey Pferden, diestarke fleischige Köpfe haben, zür Präservativ»der Augen gemacht. ''
18) Der Vorderkinnbacken befindet sichhinter der Nase, da, wo dje Mäuse ihre Lagehaben. Im gemeinen Leben wird dieser Theilmit zur Nase gerechnet.
Die Schönheit und Güte erfordern, daßdie Vorderkinnbacken trocken und mager sind,und daß die darauf liegenden Venen recht deut-lich ins Gesicht fallen. Sehr erhabene undfleischige Vorderkinnbacken machen einen schwe-ren, fetten Kopf, der, auch schon nach alten
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