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Das Pferd und die Pferdezucht, oder Beschreibung der merkwürdigsten Racen, der Eigenschaften, Vollkommenheiten und Fehler, so wie der Zucht, Fütterung und Wartung der Pferde in verschiedenen Ländern / von Heinrich Gustav Flörke
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Pferd.

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Verhältniß ihrer Größe das Auge mehr oderweniger beleidigen, dem Pferde selbst aber nichtschaden, und durch eine Operation ganz ohne» Gefahr weggenommen und bald geheilt werdenkönnen. —

Allgemeinere Bemerkungen über den Kopfüberhaupt findet man im Art. Aopf der Pferde,Th. 44, S> 21—Z2 vorgetragen, wo von denKnochen des Kopfes, von den Muskeln dessel-ben, und von der verschiedenen Gestalt der Pfer-dcköpfe die Rede ist, auch die ausgezeichnetstenFormen in Abbildungen vorgestellt werden.

Der Herr Stallmeister Ploen nimmt über-haupt fünf schöne und fünf häßliche Formenvon Pferveköpfen an. Die schönen sind:

r. Der Arummkopf oder Rammskopf.

Dieser macht von den Ohren bis auf dieOberlefze einen Bogen.

Man findet ihn insonderheit an den Rea«Pvlitanischen Pferden. Daher nennt man ihnauch den Neapolitanischen Kopf.

2. Der Halbe Rilmmskopf oder Modekopf*).

Er macht von den Ohren bis an die Ober-lefze einen halben Bogen.

Diese Art Köpfe findet man an den Engli-schen, Preußischen und Hollsteinischen Pferdeninsonderheit vielfältig.

z. Der Türkische Aspf.

Macht von den Ohren bis an die Nasen-löcher eine gerade Linie, ist dabey schmahl und

klein.

*) Den letzteren Nahmen führet diese Art der Köpfe, weilman sie am häufigsten ,» den europäischen Gestüte« an-trifft, und sie am liebsten hat.