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Das Pferd und die Pferdezucht, oder Beschreibung der merkwürdigsten Racen, der Eigenschaften, Vollkommenheiten und Fehler, so wie der Zucht, Fütterung und Wartung der Pferde in verschiedenen Ländern / von Heinrich Gustav Flörke
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172 Pferd.

Physiognomie. Er kann übrigens krumm, auch.gerade !er>n.

Die Haupthäßlichkeit aller dieser Köpfe, be-stehet noch insonderheit darin, wenn sie sehr großsind; und dieser Fehler hat aisvenn, außerdemdaß er das Auge beleidigt, Einfluß auf denDienst des Pferdes. Denn gewöhnlich sindPferde mit zu großen Köpfen dem Reiterschwer in der Hand.

u. Von dem Halse.

Der Hals ist der aus der Brust hervorra»gende langlichte Theil, an dessen oberen Endeder Kopf befestiget ist Er erstreckt sich vomWiderrist, bis an den Nacken, wo sich das Hin»terhaupkhein des Kopfes mit dem ersten Hals«wirbelbcinc verbindet.

Er bestehet aus einem Knochenstamme vonsieben in einander arkikulicenden Wirbelbeinen,die durch Bänder verbunden, mit fleischiger,Theilen bedeckt, und mit der allgemeinen Hautüberzogen sind.

Nach der allgemeinen Emtheilung zerfallter in den Aamm, als den oberen Rand desHalses, in die Aehle, als den untern Theil des-selben, und in die beyden Seitenflächen.

Nach der Bauart theilt man den Halswieder m den schönen oder regelmäßigen, undin den fehlerhaft gebauten Hals ab. Zu demerstern zahlt man den Schwanenhals und dengm aufgefetzten Hals. Unter den fehlerhaftenverstehet man den Hirfchhals, oder umgekehr-ten Hals, den übel angesetzten oder falschenHals, den Speck» oder Gchweinehals, und denzu dreuen oder zu schmalen, zu dicken, zukurzen oder zu langen Hals.

Der