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Der Schwanenhals gleicht dem stolz ge-bogenen Halse eines Schwans, der sich sanftaus dem Widerrist erhebt, und mit einer ova-len Krümmung sich dem Nacken nähert. Er istder schönste unter den Hälsen, und gibt demPferde jenes majestätische Ansehen, was es inHinsicht seiner Gestalt zum Könige der Thiereerhebt. Spanischen Raßepferden ist diese schöneBauart des Halses vorzüglich eigen; eine Eigen-schaft, die sie zu Reitpferden sehr geschickt macht.
Der IM aufgesetzte Hals ist zwar nichtso schön gekrümmet wie der Schwanenhals, in-dessen steigt er doch auch mit einer sanften Löh-nung nach dem Genick aufwärts, und gibt demThiere, wenn auch kein majestätisches, doch einnicht weniger regelmäßiges schönes Ansehen. Denmeisten Mecklenburgischen und Sächsischen Ge-stütpferden ist diese Bauart des Halses eigen.
Der Hufchhals oder umgekehrte Halserhalt seinen Nahmen von der Achnlichkejt, dieer mit dem Halse des Hirsches har. Anstattvom Widerrist bis zum Nacken etwas gekrüm-met zu seyn, läuft der Hirschyals in dieser Ge-gend mehr oder weniger nach einwärts gebogenherab. Ein widernatürlicher Uebelstanv, der selbstdem kenntnißlosen Layen auffällt, und macht dieKrümmung, die er am obern Rande des Kam-mes haben sollte, am untern Theile der Kehle,wo er sich in einer gekröpften Biegung von denGanaschen bis zur Brust herabziehet.
Dem größten Theile der Pohlnischen undTartarischen Pferde ist diese Bauart des Halseseigen. Ein Umstand, der an der unstäten Stel-lung des Halses dieser Thiere unter dem Mund»stücke den größten Antheil hat.