Pferd.
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aber werden eigentlich diejenigen genannt, diedurchaus dick, fett und dabey noch kurz sind.
Der Speckhals ist erblich, und man hatalle mögliche Ursache, einen Bescheler mit die-sem Fehler aus dem Gestüt zu entfernen, wennman nicht seiner ganzen Nachfolge diesen Man-gel anzüchren will.
Er erscheint erstlich in einem Alter desThiers von 6 bis 7 Jahren. Vor dieser Zeitist es sehr unsicher zu bestimmen, ob das jungePferd einen Specktzals bekommen werde odernicht.
Pferde mit diesem Fehler dringen in dieFaust, weil die Tragung der vermehrten Schwe-re, die den vorder» Schenkeln durch die Lastdes Speckhalses zuwachst, nicht auf die Hank«fchen vertheilt werden kann; besonders wenn derKopf nicht hoch und frey genug gerichtet, unddas Thier entweder durch eine mangelhafte An-sehung des Kopfes an den Hals, oder durcheine fehlerhafte Zaumung und unrichtige Füh-rung der Faust, den Kopf zu viel herbeyge-zäume tragt *).
Außer diesem Nachtheil ist der Speckhalsauch noch den Flechten und der Räude am mei-sten ausgeseht. Nicht selten sindet man beyPferden mir diesem Mangel, wenn man dieMahnen zurück streicht, Schorfe, die eine öhlichtefette Feuchtigkeit zeugen, welche, wenn sie nichtdurch Reinlichkeit gemindert und geheilt werden,in raudenartige Geschwüre ausarten, die in derFolge den ganzen Hals des Pferdes überziehen.
Merk-
") Den Kopf zu viel herbeygezäumt tragen, sagt man nacheinem Ausdrucke der Reitkunst von einem Pferde, das denKopf, der i» einer pervendiculairen Stellung stehen sollte,mit ver Nasenspitze zu viel der Kehl« genähert trägt.