Pferd.
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Merkwürdig bleibt es, das die Castrationdas einzige,Mittel ist, was der Entstehung die-ses Fehlers vorbeugt. Die Wirkung, welche die«ses Mittel auf das Gebäude des Halses her-vorbringt, ist von so wichtigen Folgen, daß Mandicke starke Hälse dadurch verbessern, und vonNatur magere und schwache Häl>e hingegen ganzverderben und verunstalten kann, weil durchdie Castration der überdieß magere Hals anStärke noch mehr verliert.
Der zu breite Hals ist mangelhaft, weiler gegen das Ebenmaß der übrigen Theile undgegen das regelmäßige Verhältniß seiner eigenenBauart streitet. In derselben Breite, wie sichder Hals aus der Brust und dem Wldernsterhebt, steigt er auch bis an den Nacken unddie untern Kinnladen aufwärts. Ein Gebäude,das eben so sehr die Augen beleidiget, als eszugleich auch zu dem vorigen Fehler, zu demDringen in die Faust Anlaß gibt. Am bestenschicken sich Pferde mit diesem Gebäude für denWagen, eine Anstellung, wo ihre fehlerhafteBauart am wenigsten nachteilig wird. Beydeutschen Bauerpferden von schlechter Raße sin-ket man diesen Fehler nicht selten.
Der zu schmale Hals ist Pferden aus ei-nem warmen Klima eigen, und besonders schei-nen die Sturen Geneigtheit, zu diesem Fehlerzu haben. Arabischen Sturen soll ein zu schma-les Gebäude des Halses fast ausschließend eigenseyn, das sich in derselben schmalen Breite vonder Brust und dem Widerrist erhebt, als essich am Nacken und den Ganaschen endiget.Ein umgekehrtes Verhältniß des zu breitenHalses.
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Pferde