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Pfrrd.
Weniger gefährlich sind fistulöse Geschwü-re, die man bey einigen Pferden am obernRande des Halses, in der Gegend, wo sich derKopf durch das Genick mit dem Halse Verbin-der, antrifft. Sie entstehen vom Druck derHalfter, und werden durch Schmutz, durchStaub, durch Schweiß erhalten, — Unreinig-ketten, die das Geschwür von neuem verletzen,reihen, und es zu einer Art von Absetzungsge-schwülsten, von kritischen, fistulösen Geschwürenbilden.
Unter die zufälligen Verletzungen des Hal-ses gehören vorzüglich Bisse, welche Pferde inwilden und halbwilden Gestüten, selbst in unsernzahmen Züchten einander zufügen, die als ge-quetschte Wunden nicht selten Verhärtungenzurücklassen, welche einige Ähnlichkeit mit derkalten Geschwulst des Blutaderkropfes haben.
Unter diese Klasse der Verletzungen gehörenauch die Aummerdrüeke, die bald tiefer, baldseichter in das Wesen der Theile einwirken, unddie nach der Ursache, der Kraft die sie erregt,und nach dem Alter und dem Körperzustand desThieres, bald unter die gefährlichen, bald unterdie leichten Quetschwunden gezählt werden können.
Als eine Art von Krankheitszustand kannman auch die Läuse mit ansehen, die man ber-einigen aus der Wildbahn gekommenen Pferdenin den Mahnen finvet. Es ist eine richtige Be-merkung, die sich auf die Erfahrung von meh-rern gründet, daß nur die schwachen, die kran-ken Pferde, deren Blut nicht rein, das mitKrankheitsstoff vermischt ist, deren feste Theilegeschwächt sind, Läuse haben.
Haubhaare in den Mähnen, von welchenalte, sogar neuere Schriftsteller sagen, daß sie
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