Pferd.
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dem Thiere die Nahrung entzögen, kennen vor«urtheilslose Schriftsteller nicht, so wie es über-haupt wohl schwer seyn möchte, diesen Prozeßder Natzrungsverringerung durch einige Mah-nenhaare physiologisch zu erklären.
Noch sind an dem Hals die beyden Leiftftln bemerkenswerth; zwey Drüsen, die zwischenden obern Winkeln der Ganaschen und der Leh-ren gelagert sind. Unwissende Pferdeärzte mach-ten vor Zeiten, als die Kunst, die Krankheitenund Gebrechen der Pferde zu heilen, in einemnoch größern Dunkel lag, eine Operation, die inAufschneiden oder Kneipen dieser beyden be-trächtlichen Drüsen bestand, von welcher sie vor-gaben, daß sie das einzige Mittel zur Heilungder Kolik sey. Jetzt, da man in dieftr Wissen«schaft weiter gekommen ist, verlacht man dieseHeilmethode, die nicht selten zu dem gefährlich-sten Speichelfistelschäden Anlaß gab, und sieht sieals eine Geburt des Unsinns und der Verstand-losigkeit an *).
III. Von dem Widerriß.
Der Widerrist, Widerrist, Widerrost,oder der Schuft, wie er von einigen Pferdeken-nern genannt wird, macht die Erhabenheit aus,die sich zwischen dem Halse und dem Rückenbefindet. Er besteht aus den längsten grätenför-mioen Fortsätzen der Rückenwirbelbeine, die sichdurch ihre Artikulation und das mit Muskelnbedeckte Nackenbanv mit den Wirbelbeinen desHalses verbinden.
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*) S. Herrn Seyfsert v. Ten »eckrr't vereinigte Wis-senschaften der Pferdezucht, .u. Heft. M anheim und Lei»«M bey Seeger, 1798. S. 271 fl.