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sich wohl gar über 'die ganze innere Flache desSchenkels.
Ob sie schon die meisten Mahle, und mankann vielleicht mit Zuverläßigkeit behaupten, allemahlvon dem Druck des Stollens entstehen: so siehtman sie jedoch auch bey andern Pferden hervor-kommen» die nie beschlagen waren; ja man hatsogar die Erfahrung gemacht- daß einige Pferdeihre Krankheirslnaterie, ihren Fieberstoff, 'ihreDruse durch diesen Weg absetzten, bey welchen.man sie also mehr für ein kritisches Geschwüransehen muß. Auch die Raße des Thiers trägtzu ihrer Erscheinung vieles bey: die Dänischen,Hollsteinischen, und viele Deutsche Pferde habendie meiste Anlage hierzu.
Die bösartigsten Stollbeulen können nurdurch den Schnitt, oder die Eyterung geheiltwerden. Operationen, nach deren Heilung jedes-mahl Hautfalten in dieser Gegend zurückbleiben,die uns bey dem Einkauf mißtrauisch machenmüssen, da dieses Uebel bey jeder neuen örtli-chen Veranlassung mit vermehrter Stärke zu-rückkehrt. . ,
Eine andere Gattung von Geschwülsten,die bisweilen an dem untern Theil deö Kegel-beins, gleich oberhalb der ersten Reihe der Knie-knochen, entstehen, sind die sogenannten Flußgal-
len.
Sie bestehen in weichen, bald größer«, baldkleinern Erhöhungen, die sich im Fächergewebeder Sehnenscheide, oder im Zellgewebe des Kap-selbandes bilden^ Größtenteils sind sie Folgenvon zu vieler Arbeit, vorzüglich von zu zeitigerAnstrengung. Bey einigen Thieren scheint jedochauch dieses Uebel in der Raße zu liegen, wo eine
ge-