Pferd. 227
geheime Anlage, eine schlummernde Dispositiondes Körpers die erste Ursache hierzu ist.
, Bey schlaffen ,' zu' beweglichen Membranen,bey abgespannten Grundfasern, bey Pferden vonschlechter Abstammung, von lassem, phlegmati-schen Temperament,' .findet man sie häufiger, alsbey Pferden von festen elastischen Grundrtzeilen,von edler Raße.
Da man sie durch scharfe Salben, durchFeuerstriche, oder durch den Schnitt heilt, somuß man auf die Pferde aufmerksam seyn, beywelch?» man diese. Stellen haarlos..findet. EinUmstand, der diese' genannte Operation mit vie-ler Gewißheit verräth.
An der innern Seite des Arms, vhnweitdes Knies, befindet sich die Hornwarze: sie tstein charakteristisches'Kennzeichen der Pferde, undden Mit diesem Gesch chre verwandten Thierar-ten. Bey trocknen u,v festen Schenkeln, beyPferden von feiner G-Utung, die aus warmenKlima abstammen, ist sie klein und wenig her-vorragend, da sie hingegen bey fetten mit vielemFleisch überzogenen Schenkeln bey Pferden ausnassen, niedern Gegenden eine beträchtliche Grö-ße erreicht. Ihr Wesen kommt nur den Gru«s-theilen des Strahls überein.
IX. Von dem vordern Knie.
Sieben kleine durch Bänder vereinigte Kno-chen machen das vordere Knie aus. Sie smd rnzrwy Reihen getheilt, die über euiander liegen,davon.vier die obere und drey die untere Reiheenthalten.
So genau sie auch durch Bänder verbun-den sind, so ist ihnen doch eine merkliche Bewe-gung