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pagnen mitgemacht, die eine Menge Strapazenerlitten haben, findet man das Fesselgelenk sel-ten von Gallen rein.
-Noch sind zwey Krankheiten der Fessel in'der Roßarzeneykimde bekannt, die man denIMolf, und den Straubfuß oder Igelsfußnennt. Beydes sind maukenartige Schäden, dieam Hinteren und unteren Theile der Fessel aus-brechen, und die man mit Recht unter dieMauke selbst zählen kann, da sie nur erhöhteGrade dieser Krankheit auszumachen scheinen,die mit einigen abgeänderten Symptomen be-gleitet sind.
-' Der Wolf nimmt mehr die Seitentheileder Fessel ein, die Haut springt auf, die Haarefallen aus, und es bilden sich Löcher, die einenjaucharrigen Eyter feigen. Obwohl harte Eis-rinde, gefrorner Schnee, hart gefrorner Kothund dergleichen, in welchen das Thier gehlenmuß, die örtliche Gelegenheit dieser Krankheitseyn können, wie man behaupten will: so hütman doch die größte Ursache davon im krankenBlute und in den unreinen Saften zu suchen.
Auch der Straubfuß ist nichts anderes,als ein erhöhter, mit etwas abgeänderten Zufäl-len begleiteter Grad der Mauke. Die Hautspringt auf, die Haare fallen aus, die übrigensirauben sich widernatürlich empor, daher wohlder Nahme Jgelsfuß oder Straubfuß entstan-den seyn mag, und die ganze Hinterfläche derFessel, die-Seitentheile, die Krone, werden mitmaukigen Geschwüren bedeckt. Die Hinterschen-kel sind dieser Krankheit mehr ausgesetzt als dieVorderschenkel. An Pferden von schlechter Raße,die in sumpfigen Gegenden gebohren und erzo-gen worden, findet man nicht selten Anlage zu
P - Skrauh-