Pferd.
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oder ein mit zu großer Gewalt geschehenes Her-vorziehen der Ruihe aus dem Schlauche, könnenden unangenehmen Erfolg haben, daß'sie beständigaushängt und sie der Hengst nicht wieder zurückzie-hen kann. Diesem Uebelstande ist oft auf keineandere Weise als durch die Amputation abzuhelfen.
VIII. Von dem Gescheite.
Unter dem Gejchröte wird der Hodensacknebst den darin enthaltenen beyden Hoden be-griffen. Es muß von mäßiger Größe und beymAnfühlen derb seyn; jedoch nichts verhärtetesan sich haben, und sich im Gange des Pferdesund beym Berühren kräuseln und aufziehen.
Die Hoden sind nicht selten von etwas un-gleicher Größe, das aber, wenn sie beym An-fühlen nichts krankhaftes zu erkennen geben,gleichgültig ist, und selbst, wenn der Hengstzum Bedecken gebraucht werden soll, keinenNachtheil hat.
Bey einem sogenannten Alopfhengste istnur ein Testikel sichtbar und fühlbar, der andereist in der Ba.uchhöhle zurück geblieben. Ist nurein Testikel zu entdecken, so untersuche man, obder andere vielleicht weggenommen ist, welchesan einer vorhandenen Narbe und an dem fühl-baren Samenstrange zu erkennen ist. Da einKlopfhengst nicht castrirt werden kann, so verliertdadurch ein solches Pferd an seinem Werthe;auch sind dergleichen Hengste hihiger nach Stu-ten als diejenigen, welche beyde Hoden im Ho»densacke habe». Sehr merkwürdig ist es, daßsich bey den Klopfhengsten gewöhnlich der linkeTestikel in der Bauchhöhle befindet.
Ein schlaffes, aufgedunsenes und herunter-hängendes Geschröte zeugt von einer Schwache
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