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in diesem Theile, und findet bey Hengsten, diekrank sind, oder es gewesen, so wie bey denenstatt, die zu viel bedeckt haben.
Den Hodensackdarmbruch erkennt man,wenn sich da, wo der Samenstrang durch denBauchring geht, eine widernatürlich dicke, weicheStelle, gleichsam wie eine Art von Blase, diedem Drucke der Finger weicht, fühlen laßt. Istder Bruch stark, so ist die Scheidenhaut bis aufden Testikel hinab widernatürlich voll unv dick,und die durchgeglittenen Gedärme lassen sich,wenn man den Hodensack hebt und rund herummäßig drückt, nach und nach wieder in die Bauch'höhte zurückschieben; indessen senken sie sich baldwieder in den Hodensack hinein. Ein solcherstarker Bruch ist nicht zu heilen, sondern erklemmt sich über kurz oder lang ein und tödtecdas Pferd. Auch von den kleinen Hodensack,brächen hat man denselben traurigen Erfolg zufürchten. Diese können ^indessen operirt werden,wobey aber der Testikel zugleich mit weggenom-men werden muß; jedoch bewirkt die Operationnicht allemahl eine gründliche Heilung.
Das Geschröte ist auch, so wie der Schlauch,einer kalten Geschwulst unterworfen, die geradeso, wie die des Schlauchs zu beurtheilen ist.
Bey Wallachen, vornähmlich wenn sie frühgeschnitten worden, sind kaum Spuren von demehemahligen Hodensacke wahrzunehmen; indessenverdient doch dieser Ort bey einem Wallachenallemahl eine Besichtigung.
Eine Hodensackfistel, oder, eigentlicher ge-sagt, eine Gamenstrangfistel, die durch dieOperation des Wallachen erzeugt wird, ist ander Oeffnung eines feinen Fistelkanais, worausetwas wässeriger Eiter stießt, und wobey der