Pferd.
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bet, so nimmt man auch nicht viel Rücksichtauf das feinere oder gröbere Haar, wenn andersder Schweif nur haarrcich genug ist.
Häßlich aber sind die sogenannten Ragen,oder Rattenschweife, welche nur wenige, kurze,starre auch wohl gekräuselte Haare enthalten *),auch öfters oben an der Rübe ganz entblößtsind; ferner die, welche zu viel oder zu wenigHaare haben.
Rattenschweife entstehen entweder von Na-tur **), oder durch gewisse Krankheiten, oderandere Zufalle.
Die von Natur sind nicht füglich zu ver-bessern. Durch Krankheiten entstehen sie selten,und wenn es der Fall ist, so können sie nachder Genesung des Pferdes durch gute Behand-lung verbessert werden. Viel öfter aber entstehensie durch übete Wartung, wenn der Schweifnicht gehörig gewaschen und gereinigt wird.
In diesem Falle verhärtet öfters der Schmuh,welcher sich auf die Haut -seht; er bringt demPferde Jucken zuwege, und wenn es sich scheu-ert, so wehet es nicht nur die Haare weg, son-dern es können auch Räuden und Flechten aufder Rübe entstehen, welche die Haarwurzeln zer-nichten. Auch finden sich öfters sogenannte Raub-haare welche den Rattenschweif verursa-chen, und zu scharfes Striegeln tragt ebenfallsdazu bey.
Man hält im gemeinen Leben häufig da-für, daß Pferde mit Rattenschweife« gewöhnlicheine feste und ausdauernde Natur haben. Die
Ec-
-) Die Haare find oft kaum fingerslang und bisweilen mitwellenartigen Haaren vermischt*') Die Natur der getiegerten Pferde ist vor allen anderndazu geneigt.
So nennt man die, welche am Ende gespalten sind-