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Das Pferd und die Pferdezucht, oder Beschreibung der merkwürdigsten Racen, der Eigenschaften, Vollkommenheiten und Fehler, so wie der Zucht, Fütterung und Wartung der Pferde in verschiedenen Ländern / von Heinrich Gustav Flörke
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Pferd. ZO7

hervorragen, und gleichsam den Weg.zeigen. Dahier drey Zeitpunkte bemerkt werden,, so müssennothwendig drey Zwischenzeiten statt finden, diesich aber auch nicht gleich sind.

Diese Sprünge sollen 4) wohl abgemessen,seyn, welches so viel bedeutet, daß weder bey denZeitpunkten eint Veränderung vorgehen scll, nochauch daß die Schritte Vergrößert werden müssen,sondern daß die einmahl angenommene Cadencevielmehr beyzubehalten sey. 5) Sollen sie in ei-ner guten Stellung geschehen, nahmiich in einersolchen, wie sie durch die Regeln der Reitkunstvorgeschrieben wird, als mit aufgerichtetem Hal-se, herbey gebrachtem Kopfe u. s. w.

6) Verlangt man, daß das Pferd wohl bey-sammen, das ist, mit vereinigten Kräften diesenGang verrichte. 7) Soll der Kopf nach derHand, auf welcher es gehet, das ist einwärts, ge-bogen seyn. 8) Die Hauken sollen dabey gebo-gen seyn; weil dadurch die Schnellkraft in demHintercheile vergrößert, und die Kräfte Mehrvereiniget werden. 9) Diese Sprünge sollen aufder Erde geschehen, wodurch sie sich von denSprüngen über ter Erve unterscheiden. io) Ge-het dieser Gang gerade vor sich. Er gehört unter?die natürlichen Gänge, welche sämmtlich in An-sehung ihrer Bewegung durch die Kuyst nichtverändert, sondern nur gebessert werden. Manwird es bey diesem Gange auch leicht wahrneh-men, daß ein Pferd, welches diesen Gang gehö-rig Und regelmäßig verrichten soll, entbundeneSchenkel haben müsse, Und daher wird man esnatürlich finden, wenn matt sagt, daß er einengehörigen, regelmäßigen Ttah vorausseHe, unddaß dieser es zum Galopp zubereite, auch sogarder Galopp daraus entstehe.

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