Z2c) Pferd.
Daß es sehr gesellig ist, und ein gutes Ge-t>ächtmß hat, auch seinen Herrn, und die Thie-' r«, die mit ihm umgehen, Hunde, Ziegenböcke,und Kameraden sehr gut kennt.
Ein rasches, munteres Pferd hat die Ge-wohnheit, wenn es frißt, mit dem Vorderfußeso stark niederzustampfen, daß die Erde schüt-ten. Es ist ein Zeichen der Behaglichkeit.' '
Das Pferd hat, wie man zu sagen pstegt:seine eigenen N7ucken, die ihm schwer abzuge-wöhnen sind, wenn es im Anfange versehenwird. Dahin gehört die Gtärigkeit, daß esdurch nichts von der Stelle zu bringen ist,wenn es fortgehen soll; aber willig ist, wennes nach der Krippe oder nach Hause geht. Fer-ner das Hauen mit den Vorderfüßen, das Aus-schläger», womit sie sich gegen alles wehren;und das Bäumen und Ueberscblagen. Jnglei-chen das Beißen, welches gefährliche Folgen. hat.
Diese Fehler aber sind gegen die reicheZahl der Tugenden und guten Eigenschaften derPferde nur sehr wenige.
Das Zusammenschauern und Zittern mitdem ganzen Körper und der Haut, wenn ihmdas schwere Geschirr abgenommen wird, oderwenn es sich der Stechfliegen erwehrt, oderwenn man eine gedrückte Stelle berührt.
Wenn es abgesattelt, oder abgeschirrt, undvoll Schweiß ist: so pflegt sichs gern auf demMiste oder auf seinem Lager zu wälzen.
Endlich gehört auch noch zu den Eigenhei-ten des Pferdes: daß es nicht lange krank ist.Wird es den dritten Tag nicht besser, wenndie Krankheit innerlich ist: so fallt es gemeinig-lich um.
Von