Pferd. '' Z2t
Don dem verschiedenen Gebrauche der Pferde.
Pferde, die. man auf Reisen zum Reitenbestimmt, und Reisepferde (6bsvuux 6« mal-rrs) nennt, müssen in der Starke ihres Altersund von gutem Körper seyn, um die Arbeit aus-zuhalten. Sicherheit auf den Schenkeln, einwohlgemachter Fuß, guter Huf, leichtes Maulund sanfte Bewegungen, sind Eigenschaften, dieman -von ihnen fordert. Man suchet auch zudieser Absicht solche besonders aus, die nicht garzu hitzig, sondern, ohne Trägheit, ruhig sind.Wenn sie nur einen guten Schritt gehen, sopflegt man auf Reisen keine andere Gange vonihnen zu fordernd Man verwirft billig diejeni-, gen, welche scheu und im Fressen so eigen sind,daß-man in-Gefahr ist nicht allenthalben Fut-ter kür' sie finden zu können Von einem pack«psörde' (Osievul äs kurts) forcert man schonweniger. Genug wenn es untersetzt und starkgenug ist, Lüsten, die man ihm aufbürdet, zutragen. ' Elfi etwas hartes Maul gereicht ohn«streitig zu ihrem Vortheil, weil sie von grobenHänden regiert werden. Paßgänger, die zu-gleich den Antritt gehen- sind allerdings aufReisen sehr bequeme Klepper, sie pflegen aberdiesen Gang nicht lange auszuhalten. ^
Zu Poftkleppern werden gemeiniglich Hengstegewahlet, damit sie desto fähiger seyn mögen,diese beschwerliche Lebensart auszuhalten. Manverlangt von ihnen. daß sie untersetzt, kurz undstark, mit guten Schenkeln < und Füßen versehen,im Galop leicht seyn sollen, ohne die Nrerenfallen zu lassen. Wenn sie dabey ni»t' stetigoder sonst wunderlich und eigensinnig sind, soist man rvekev nicht um die Beschaffenheit ihres
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