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Das Pferd und die Pferdezucht, oder Beschreibung der merkwürdigsten Racen, der Eigenschaften, Vollkommenheiten und Fehler, so wie der Zucht, Fütterung und Wartung der Pferde in verschiedenen Ländern / von Heinrich Gustav Flörke
Entstehung
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also, das rotzig ist, hat zu Zeiten zwey, einen,auch wohl gar keinen Knoten zwischen denKinnladen; befinden sich zwey derselben in die-ser Gegend, so fließt die Materie aus beydenNasenlöchern; ist aber nur einer zugegen, sofließt die Materie aus demselben Nasenlochs ander Seile, wd der Knoten befindlich ist; unddas Pferv, welches gar keine Knoten hat, pflegtin dieser Gegend sehr trocken und dürre zu sehn.Es sind diese Rotzknoten rund und erhaben;einige sitzen fest, und andere sitzen, lose; bey öen-jemgen Pferden, wo diese Knoten lose sitzen, istder Rotz noch nicht so übelarrig, als bey denandern, bey welchen sie fest sitzen. Auch sinddiese Knoten nicht alle von einerley Größe; manfindet einige, welche nur die Größe einer Hasel-nuß, und wieder andere, welche die Größe einerwelschen Nuß, auch wohl gar eines Hühnereyeöhaben; sie liegen aber immer nahe an den Kinnla-den nach dem Kinne hernnterwartö; die Hautüber diesen Knoten laßt sich hin und her schielben. Ferner gibt das Schnquben eines solchenPferdes von weitem schon das Merkmahl einesRotzes zu erkennen; jedoch findet dieses nur beyeinem im höchsten Grade rotztgen Pferde sicherfiatt; und ist gar leicht von dem Schnauben «ei-nes drüsigen Pferdes zu unterscheiden; venn dasind nur die Zeichen der Druse, und nicht des.Rotzes zugegen.

Ote aus der Nase fließende rotzige Materieist ganz kleistrig und schmierig^ und verursachtdem Pferde eine rechte Kruste um das Nasenloch.

Am allersicherüen erkennt man den Rohan den kankrösen Geschwüren oder Blattern «rufder Schleimhaut in der Nase, und zwar indem Nasenioche, woraus die Materie fließt. Zm

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