Pferd. ZZ?
Noch ist ;u bemerken, daß ein rotziges Pferdeben so gut frißt, wie ein gesundes.
Der Wurm ist der Nahme einer,Kraß-heit, der hon alten Zeiten her seinen Ursprunghat, und vermuthlich mit aus der Ursache, weilan verschiedenen Stellen am Pferde mancherleyFiguren von Beulen und Geschwülsten, Haupt«,sachlich in den Gegenden, wo Adern liegen, zumVorschein kommen, und sich die Alten dahereingebildet haben, es waren in diesen Beulenlebendige Würmer zugegen.
Diese Krankheit ist nichts besser als derRoH,. - .
Die Kennzeichen des Laulfiebers sind einsehr kleiner und geschwinder Puls; das Pferdlaßt gleich ab vorn Fressen, hingegen sauft esgern, bezeigt dabey ein sehr niedergeschlagenesWesen; die Haare verlieren ihren Glanz, undstehen wie Bürsten in die Höhe, dabey ist dieHaut hart und sträub anzufühlen.
Wenn die Krankheit weiter einreißt, s»
, gehen dem; Pferde an verschiedenen Orten des. Körpers, hauptsächlich vorn und in den Flankendie Haare aus;, im Maule ist viele Hitze undTrockenheit zugegen; die Augen sind mir einemtrüben und jauchenhaften Wasser umgeben, unddieses, Wasser fließt zuletzt über die Kinn»laden herüber; es pflegt auch ebenfalls ein sol«ches klebriges Wasser aus der Nase zu fließe«;die Beine fangen von unten nach oben zu anzu schwellen; und zuletzt stellt sich ein Durch-- fall ein, worauf nach einigen Tagen der Toderfolgt.
Bey dem Wechsel oder kalten Lieber trifftman bey Pferden keinen gewissen Zeitpunkt an;gewöhnlich pflegt sich der Parvxysmns einzuste^
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